Die größte Kirchenorgel des Burgenlandes:
Rieger-Orgel mit 35 Registern seit 2003
SH’MA ISRAEL - Die Seele der Orgel
„Höre, Israel! Jahwe, unser Gott, Jahwe ist einzig.
Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft.“ (Dtn 6,4)
Dieser Text aus dem Alten Testament ist das erste bekannte schriftliche
Dokument des Monotheismus in der Menschheitsgeschichte, er ist das Herz
und die Seele unserer Orgel.
Er wurde von der 1914 in Lockenhaus als Jonka Stössel geborenen Johana
Baron, die seit 1938 in London lebt, in hebräischer Sprache auf ein
Pergament geschrieben, das quasi als Gründungsurkunde dieses
Musikinstrumentes in das Balggehäuse eingesetzt wurde.
So soll zum Ausdruck gebracht werden, dass wir die jüdische
Spiritualität der Menschen, die bis 1938 in Lockenhaus lebten und
seitdem - ob so oder so - nicht mehr hier leben, brauchen und
weiterführen wollen, denn wir haben die selbe religiöse Wurzel.
Es ist eine symbolische Geste der Achtung: Wiedergutmachung von
menschlichem Leid auf ritueller Ebene; - von Frau Baron, der wir an
dieser Stelle aufrichtig Dank sagen, ist es eine große Geste des
Verzeihens.
Gräfin Enzenberg schrieb dieses wichtigste Gebot der Christenheit: „Du
sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer
Seele und mit all deiner Kraft, und deinen Nächsten wie dich selbst“ in
ihrer Muttersprache - Ungarisch - auf das selbe Blatt.
Ebenso wurde er in lateinischer und deutscher Sprache
niedergeschrieben. Dieser Akt soll den kommenden Generationen zeigen,
aus welchem Grund wir mit solch unglaublichem Aufwand ein so
gigantisches Musikinstrument errichten: der Glaube an den Einen Gott,
der Lobpreis Gottes in Musik und Kunst.
Denn wenn wir den Herrn und das Gebot der Gottes- und Nächstenliebe
vergessen, dann wäre eine derart aufwendiges Instrument „dröhnendes Erz
oder eine lärmende Pauke“.
Das Dokument wurde bewusst in den Blasebalg gesetzt:
So bekommt die Orgel ihren „Lebensatem“ (griech. πνευμα - pneuma =
Wind, Hauch, Atem, Seele, Geist) vom Wort Gottes, und es ist Gottes
Geist, der durch die Musik, die auf dieser Orgel gespielt wird, die
Herzen bewegt.
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RIEGER-ORGEL
Der Bau der Orgel in der Pfarrkirche Lockenhaus wurde ermöglicht von
Gräfin Elisabeth Enzenberg, Fürstin Melinda Esterházy, Msgr. Josef Herowitsch, SR Marta Holper, KR Paul Blagusz, Fam. Wilhelm Horvath, Mag. Wiltraut Tschida, Braun Möbel - Fam. Gneisz/König, Josef Arthofer, Fam. Vídór Horváth, Fam. Valentin Horvatits, Land Burgenland, Marktgemeinde Lockenhaus, Verschönerungsverein Lockenhaus, Musica Sacra Lockenhaus und unzähligen Spenderinnen und Spendern.
Gräfin Elisabeth Enzenberg, Fürstin Melinda Esterházy, Msgr. Josef Herowitsch, SR Marta Holper, KR Paul Blagusz, Fam. Wilhelm Horvath, Mag. Wiltraut Tschida, Braun Möbel - Fam. Gneisz/König, Josef Arthofer, Fam. Vídór Horváth, Fam. Valentin Horvatits, Land Burgenland, Marktgemeinde Lockenhaus, Verschönerungsverein Lockenhaus, Musica Sacra Lockenhaus und unzähligen Spenderinnen und Spendern.
Die größte Kirchenorgel des Burgenlandes:
Rieger-Orgel mit 35 Registern
Rieger-Orgel mit 35 Registern